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Martina Karkossa Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

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tiefenpsychologische Körpertherapie

Jede Erfahrung ist im Körper gespeichert

 

Die Arbeit mit dem Körper macht Erfahrungen und Gefühle zugänglich, die oft noch vor dem Erlangen der Sprache entstanden sind und die spätere Strukturen entscheidend beeinflussen.

Während seiner Entwicklung entfalten sich im Idealfall bei jedem Menschen eine Fülle von Eigenschaften, Fähigkeiten, Empfindungen und individuellen Ausdrucksmöglichkeiten. Ungünstige Bedingungen stören die gesunde Entwicklung und können Verletzungen hinterlassen, die in jeder Lebensphase ihren Ausdruck in körperlichen und psychischen Symptomen finden können. Dies können z. B. Schwäche und Mangel an Vitalität, Schlafstörungen, chronische Verspannungen, depressive und ängstliche Stimmungen, innere Spannungszustände und Ambivalenzen aber auch Schwierigkeiten in der Beziehungsgestaltung oder mit dem eigenen Selbstwert sein.

 

Es wird davon ausgegangen, dass in der körperlichen Organisation des Erwachsenen emotionale Informationen aus der frühen Kindheit gespeichert sind und damit einhergehend  eine somatische Erinnerung, also der Auswirkungen auf unser Nervensystem, Veränderungen in Muskulatur und Atembewegung sowie den motorischen Bewegungsmustern.

 

Aus unseren frühen Erfahrungen werden also einerseits (unbewusste) Kernüberzeugungen abgeleitet wie zum Beispiel: „Ich bin nicht gut genug“, „Ich muss immer für andere da sein“ oder „Wenn ich meine Bedürfnisse befriedige, werde ich verlassen“. Andererseits werden solche Kernüberzeugungen als Gefühl bzw. als (unbewusste) Erfahrung bzw. somatische Erinnerung im Körper gespeichert und bestimmen den Glauben, wie die Welt „wirklich“ ist.

Damit einhergehend werden negative und schmerzhafte Erfahrungen aus dem Erleben „verbannt“, indem sie abgespalten werden, zum Beispiel durch festhalten im Atem, der Muskulatur, der Bewegung. Um diese Erinnerungen und die „eingepanzerten“ Gefühle in ihrer Verbannung zu halten, müssen wir als Erwachsene viel Energie aufbringen, damit sie nicht hervorbrechen und dies kann, wie oben bereits erwähnt, zum Beispiel zu Kraftverlust, psychosomatischen Beschwerden, Depressionen, Ängsten und Beziehungskonflikten führen.

 

Ein gefühlsmäßig und auf körperlicher Ebene verinnerlichter Glaube kann nur dann verändert werden, wenn auf der gefühlten körperlichen Ebene eine andere Erfahrung gemacht werden kann. Das heißt, im Hier und Jetzt zu erleben, gut genug zu sein, und zwar unabhängig von rationalen Abwägungen.

 

In verbinde in meiner Arbeit mit der Tiefenpsychologischen Körpertherapie Elemente aus verschiedenen körper- und psychotherapeutische Ansätzen, denen ein positives, auf die Lebenskräfte vertrauendes Menschenbild zugrunde liegt und die die psychischen und körperlichen Dimensionen menschlichen Erlebens gleichwertig behandeln. Die Grundannahme ist, dass Körper und Psyche eine nicht trennbare Einheit bilden und die Körperwahrnehmung wird als Möglichkeit genutzt, unbewusste psychische Prozesse ins Bewusstsein zu bringen.

 

Die Arbeit ist erfahrungsorientiert, was bedeutet, dass das momentane und vor allem körperlich empfundene Erleben während des Therapieprozesses im Fokus der Aufmerksamkeit steht. Es wird also zusätzlich zum psychologischen Gespräch der Körper mit seiner Energie, seinen Blockaden und seinen Ausdrucksmöglichkeiten in die Arbeit mit einbezogen. In Einzelsitzungen und kleinen Gruppen arbeite ich achtsam mit Bewegung, Berührung, Übungen, Atem und Gespräch an Haltungen und Körperwahrnehmungen (siehe auch Methoden). So entsteht Raum für neue Körpererfahrungen und dem Ausdruck von Gefühlen. Auch zu den ungeliebten und verdrängten Teilen können wir so in Kontakt kommen. Diese einzuladen und einen Umgang mit ihnen zu finden ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit und ist gleichzeitig ein Zugang zu unserem Inneren jKind.

 

Ziel ist es, Ihre gegenwärtige Situation in einem größeren Zusammenhang zu verstehen und langfristige und dauerhafte Veränderungsprozesse im Körper und in der Psyche zu bewirken. Die Basis dafür ist eine achtsame und sichere therapeutische Beziehung und ein geschützter Rahmen für Veränderungen.

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© Martina Karkossa, Heilpraktikerin für Psychotherapie