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Martina Karkossa Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

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Arbeit mit dem "Inneren Kind"

 

Man geht davon aus, dass die Erfahrungen, die ein Mensch als Kind macht, als Erfahrung in Körper und Geist gespeichert sind.

Gute Bindungen zu den primären Bezugspersonen, gute Vorbilder und gute Erfahrungen ermöglichen die Entwicklung eines gesunden Inneren Kindes. Ein gesundes Inneres Kind zu haben bedeutet, auf Ressourcen wie Spontanität, Kreativität, Lebensfreude, Kraft sowie gute Konfliktbewältigungsmechanismen auf der Grundlage eines gesunden Selbst"wertgefühls zugreifen zu können. Die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren, ist intakt.

 

Das Innere Kind symbolisiert also die gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus der Kindheit. Hierzu gehören alle intensiven Gefühle wie Freude, Schmerz, Glück und Traurigkeit, Intuition und Neugierde, Gefühle von Verlassenheit, Angst oder Wut. Auch verinnerlichte Glaubenssätze (wie „Ich muss immer ganz viel leisten, um gemocht zu werden“, „Ich bin nicht wichtig“ oder „Das werde ich nie schaffen“) Entwicklungstrauma und erlernte Überlebensstrategien stammen aus der (frühen) Geschichte und gehören in den Themenbereich des „Inneren Kindes“.

 

Wurde unser Inneres Kind früher durch negative oder schmerzhafte Erfahrungen verunsichert oder traumatisiert, so war es für den heranwachsenden Menschen ggf. notwendig, die Verbindung zum Inneren Kind zu unterbrechen und diesen Teil als ungeliebten und gefürchteten Teil zu isolieren, um sich vor den damit in Verbindung stehenden überwältigenden schlechten Gefühlen zu schützen. Vor allem diese negativen Erfahrungen machen uns als Erwachsene häufig Schwierigkeiten. Denn das Kind in uns tut viel dafür, damit es Kränkungen und Verletzungen, die ihm in seiner Kindheit zugefügt wurden, nicht noch einmal erleben muss. Und zugleich strebt es immer noch danach, seine Wünsche nach Sicherheit und Anerkennung erfüllt zu bekommen, die in seiner Kindheit zu kurz gekommen sind.

 

Auf der einen Seite bedeutet dies, sich die positiven Erlebnisse aus der Kindheit wieder ins Bewusstsein zu holen, sich somit die eigenen Stärken und Ressourcen bewusst zu machen. Es bedeutet aber auch, alte Verletzungen hinzunehmen und sich die Zuwendung, die einem vielleicht in der Kindheit gefehlt hat, im heutigen Leben zu geben bzw. zu lernen, diese konstruktiv zufordern.

 

Ziel ist es, eine achtsame und fürsorgliche Verbindung zum eigenen inneren Kind herzustellen und zu lernen, als Erwachsener für die Bedürfnisse dieses Anteils in uns zu sorgen.

 

Auf dem Weg dorthin begleite ich Sie mit unterschiedlichen Methoden, wie dem klientenzentrierten Gespräch, tiefenpsychologischer Körpertherapie und hilfreichen Imaginationen.

 

Die Arbeit mit dem Körper macht Erfahrungen und Gefühle zugänglich, die oft noch vor dem Erlangen der Sprache entstanden sind und die spätere Strukturen entscheidend beeinflussen.

 

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© Martina Karkossa, Heilpraktikerin für Psychotherapie